Sexualität, Erotik

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Christen tun sich leider besonders schwer, über Sexualität zu reden. Können wir dieses kostbare und zugleich gefährdet Thema nicht mutig und ohne Moralismus ansprechen? 


 

Getötet durch Sex

Brunftzeit der Rothirsche 2014

Brunftzeit der Rothirsche Sept-Nov

Einfach schockierend: Jedes Jahr verunglücken zehntausende durch Sex, doch das wird schamhaft verschwiegen! Vielleicht liegt es daran, dass es sich nicht um Menschen, sondern Tiere handelt. Bei Wildunfällen kommt eine große Anzahl von Schalenwild unter die Räder – Rehe, Hirsche und Wildschweine. Und wenn man sich die Verteilung der Wildunfälle ansieht, fällt auf, dass sie nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt sind. Schwerpunkte sind die Paarungszeiten, die Blattzeit beim Reh (Juni, Juli) und die Brunft beim Rotwild (Oktober, November), während die Sexualität - Wildunfälle 2Rauschzeit beim Schwarzwild über das ganze Jahr verteilt sein kann. Und warum? In dieser Zeit sind die Tiere besonders konzentriert auf ihre Paarungs- und Fortpflanzungstätigkeit. Sie rennen herum, sie blenden ihre Umwelt viel stärker aus, sie sind viel risikofreudiger als unter normalen Umständen. Auch wenn das etymologisch sicher nicht haltbar ist, passt da Ausdruck „Rauschzeit“ sehr gut. Aber Rehe und Hirsche sind nicht die Einzigen, deren Leben durch dieses Thema gefährdet oder zerstört wird….

Keine normale Geburt seit drei Generationen
Ein kleiner Junge fragte seine Mutter, wo er den als Baby gekommen sei. Seine Mutter erzählte ihm die wunderschöne Geschichte von einem Storch, der ihn liebevoll vor der Haustür abgelegt habe. „Und du, Mama,“ fragt er Junge, „woher kamst du als Baby?“ Sie antwortet, dass auch sie von dem Storch gebracht worden sei. Da geht der Junge zur Oma und fragt, woher denn sie als Baby gekommen sei, und auch die Oma erzählt ihm die Geschichte vom Storch. Wenig später, auf dem Spielplatz, sagt der kleine Junge zu seinen Spielgefährten: „Weißt du, bei uns in der Familie hat es schon seit 3 Generationen keine normale Geburt mehr gegeben.“

Abgekocht wie die Frösche
Was geschieht, wenn man einen Frosch in einen Topf heißes Wasser wirft? Er springt vor Schmerz gleich heraus. Und was passiert, wenn man den Frosch in einen Topf kaltes Wasser setzt und diesen auf eine Heizplatte, die ihn erwärmt? Der Frosch wird langsam abgekocht, ohne dass er es merkt. Ganz ähnlich geht es uns. Ganz langsam aber stetig wird die Betriebstemperatur der Sexualisierung unserer Gesellschaft erhöht…… usw.

Sieh nur, diese Oberflächenspannung!
Zwei Biochemiker saßen in einem Restaurant, als eine schöne Frau vorüberging. Der Ältere, der die sehnsüchtigen Blicke seines Kollegen beobachtete, sagte: „Sie besteht zu 75% aus Wasser wie jeder andere Mensch auch.“ „Ja, ja,“ gab der andere zu, „aber beachte einmal diese irre Oberflächenspannung….“

Sexualität – kein Ersatz für Religion!
„Eins aber hat mich die Ehe gelehrt. Nie mehr werde ich glauben können, Religion entstehe aus unbewussten und ausgehungerten Trieben und sei ein Ersatz für Geschlechtsleben. Jene paar wenigen Jahre haben H. und ich in Liebe geschwelgt; in jeder Form: ernst und heiter, romantisch und realistisch, manchmal dramatisch wie ein Gewitter, manchmal behaglich und schlicht, als ziehe man die weichen Pantoffeln an. An Herz und Leib blieb nichts unbefriedigt. Wäre Gott ein Ersatz für Liebe, so hätten wir jegliches Interesse an Ihm verloren. Wer kümmert sich um Ersatz, wo er die wahre Sache hat? Aber so war´s nicht. Beide spürten wir ein Bedürfnis nach etwas, das außer uns lag – nach etwas der Art nach anderem, mit einer Art nach andern Bedürfnis. Man könnte ebensogut behaupten, wenn Liebende einander besitzen, verspüren sie kein Bedürfnis zu lesen oder zu essen oder zu atmen.“ (Lewis, C.S..  Über die Trauer.  Zürich: Benziger Verlag, 1982.  Seite 8-9)

Pornographie, ein Gewinn der Freiheit?
Unter dem Verweis auf Freiheit von Presse und Kunst, Antidiskriminierung, Eigenverantwortung, Entwicklungspsychologie, Gender-Dekonstruktion und Selbstfindung, wird Pornographie vielfach bagatellisiert oder gar begrüßt. Irritierend ist, dass dabei auch von Feministinnen und Gender-Fachleuten Diskriminierungen in ihren schwersten Formen verdrängt oder geduldet werden: die millionenfache Misshandlung, Entwürdigung und sogar Versklavung von Frauen, die Zementierung des Machtgefälles zwischen Männern und Frauen, die extremen Geschlechterstereotypen, die Gewaltdarstellungen. Auch die zerstörerischen Folgen von Pornographie werden kaum je erwähnt: Zerrüttung von Beziehungen, bedenkliche und entwürdigende Sexualpraktiken, krankmachende Schönheitsideale, Vergewaltigungen, Kindesmissbrauch, Sexsucht…… (Notizen CP)

Sprüche zu „Sexualität“

  • Richard Foster schreibt zu Pornographie: “Es ist eine Traumwelt – eine verführerische, betrügerische, künstliche Traumwelt. Der Sex des pornographischen Handwerks ist zu raffiniert, zu wunderbar, zu ekstatisch. Der Sex in der realen Welt ist eine Mischung von Zärtlichkeit und Mundgeruch, Liebe und Ermüdung, Ekstase und Enttäuschung. Wenn die Leute an die Traumwelt glauben, fangen sie an, die Mängel der realen Welt verächtlich zu betrachten. Sie machen sich tatsächlich auf, eine makellose Phantasiewelt zu suchen. Diese Scheinwelt ist zutiefst destruktiv, sowohl für die wahre Sexualität wie auch für das wahre geistliche Leben.“ (Foster, Richard. Geld, Sex und Macht. Wuppertal: Oncken-Verlag, 1987. S.89)
  • „Der Teufel ist unendlich erfinderisch, und Sex ist sein Lieblingsthema“ (J.R.R. Tolkin in einem Brief an seinen Sohn Michael, 1941; „J.R.R. Tolkin Briefe“ Hg. Humphrey Carpenter)

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