Rechtfertigung (des Sünders)

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Wie kann Gott einen sündigen Menschen lieben? Manchen reicht die banale Antwort, dass Gott jeden liebt. Wieviel kraftvoller aber ist die Rechtfertigung des Sünders durch den Glauben an Jesus!


Stellvertretung 1 – Eishockey

Ice Hockey, Ice-skating, Goal.

Besser nicht ohne Torwart!

Wenn im Eishockey der Torwart foult, müsste er eigentlich eine Strafzeit auf der Bank bekommen. Doch das wäre fatal für sein Team! Darum darf er im Spiel bleioben, während ein anderer Mitspieler für ihn auf die Strafbank geht.
Auszug aus den Eishockey-Regeln nach Wikipedia: „Die Strafen werden auf der Strafbank abgesessen (außer Penalty). Eine Ausnahme bildet der Torhüter: Er geht nie auf die Strafbank, sondern wird bei kleinen Strafen oder der ersten Disziplinarstrafe durch einen vom Kapitän respektive Coach oder Trainer zu bezeichnenden Spieler vertreten, der zur Zeit des Vergehens auf dem Eis war.“

Stellvertretung 2 – Gegenfeuer
Um eine große Feuerwalze zu löschen, kann ein Gegenfeuer gelegt werden, das vor dem Feuer gelegt wird. Durch die starken Aufwinde an der Feuerfront wird es auf diese zugezogen und die Feuerwalze trifft auf eine abgebrannte Fläche.
Auch bei Flächenbränden in der Prärie können Gegenfeuer helfen. Dafür werden vor dem Feuer kontrolliert Flächen abgebrannt und gelöscht. Wenn dann der Flächenbrand auf diese verbrannten Schneisen trifft, findet das Feuer keine Nahrung mehr.
 
Zu spät
Nach dem Gottesdienst leerte sich der Raum und ein junger Mann kam zum Prediger und fragte besorgt: „Sagen sie mir: Was muss ich tun, um gerettet zu werden?“ Der Prediger sagte: „Da kommen sie zu spät!“ Der junge Mann sagte: „Sagen sie das bitte nicht, Sir! Ich kann mich doch ändern!“ Doch der Prediger blieb dabei: „Sie haben keine Chance, noch etwas zu tun. Sie sind zu spät!“ Als er den erschrockenen jungen Mann sah, sagte er: „Sie sollen wissen, was sie tun können, um gerettet zu werden. Sie kommen tatsächlich zu spät. Die Errettung ist getan; es ist vollbracht am Kreuz. Sie können gar nichts tun, als das anzunehmen.“

Vergebung aus Gerechtigkeit nicht Barmherzigkeit
„Wer seine Sünde aufrichtig bekennt, hat Gottes Garantie für seine Vergebung: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt“ (1.Joh 1,9). Warum sagt der Apostel nicht, dass, wenn wir unsere Sünden bekennen, er barmherzig sei, dass er uns die Sünden vergebe? Nein; er ist gerecht, weil er sich selbst durch seine Verheißungen gebunden hat, solchen zu vergeben. Gottes Wahrheit und Gerechtigkeit bürgen dafür, dass er dem Menschen, der seine Sünde bekennt und mit einem bußfertigen Herzen im Glauben an Christus kommt, Vergebung schenken wird.“ (Watson, Thomas. Die Lehre der Buße (England, 1668); Friedberg: 3L-Verlag, 2006. Seite 47)
Der fröhliche Tausch
„Das, was Christus hat, das ist Eigentum der gläubigen Seele; was die Seele hat, wird Eigentum Christi. So hat Christus alle Güter und Seligkeit, die sind Eigentum der Seele; so hat die Seele alle Untugenden und Sünden auf sich liegen – die werden Eigentum Christi. Hier beginnt nun der fröhliche Tausch und Streit: weil Christus Gott und Mensch ist, der noch nie gesündigt hat, und seine Rechtschaffenheit unüberwindlich, ewig und allmächtig ist, so müssen die Sünden in ihm verschlungen und ersäuft werden, wenn er die Sünden der gläubigen Seele durch ihren Brautring, d. h. den Glauben, sich selbst zu eigen macht und so handelt, wie er gehandelt hat. Denn seine unüberwindliche Gerechtigkeit ist allen Sünden zu stark; so wird die Seele von all ihren Sünden einzig durch ihr Brautgeschenk, d. h. um des Glaubens willen, frei und los und mit der ewigen Gerechtigkeit ihres Bräutigams Christus beschenkt. Ist das nun nicht ein fröhlicher Hausstand, wo der reiche, edle, rechtschaffene Bräutigam Christus das arme, verachtete, böse Hürlein zur Ehe nimmt und sie von allem Übel befreit, mit allem Guten schmückt? So ist es nicht möglich, daß die Sünden sie verdammen; denn die liegen nun auf Christus und sind in ihm verschlungen. Sie hat auch eine so reiche Gerechtigkeit in ihrem Bräutigam, daß sie wieder gegen alle Sünden bestehen kann, mögen sie auch auf ihr liegen.« (Luther 1520 in der Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ als Punkt 13)
Sprüche zu “Rechtfertigung”

  • „Mir ist es bisher wegen angeborener Bosheit und Schwachheit unmöglich gewesen, den Forderungen Gottes zu genügen. Wenn ich nicht glauben darf, daß Gott mir um Christi willen dies täglich beweinte Zurückbleiben vergebe, so ist´s aus mit mir. Ich muß verzweifeln. Aber das laß ich bleiben. Wie Judas an den Baum mich hängen, das tu´ ich nicht. Ich hänge mich an den Hals oder Fuß Christi, wie die Sünderin. Ob ich auch noch schlechter bin als diese, ich halte meinen Herrn fest. Dann spricht er zum Vater: Dieses Anhängsel muß auch durch. Es hat zwar nichts gehalten und alle deine Gebote übertreten. Vater, aber er hängt sich an mich. Was will´s! Ich starb auch für ihn. Laß ihn durchschlupfen. Das soll mein Glaube sein!“ (Martin Luther)

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