Heute noch an Ostern glauben?

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An den Osterhasen glaubt keiner – warum aber können die Christen daran glauben, dass Jesus tatsächlich von den Toten auferstanden ist? Klar, die Bibel sagt das so, aber könnte es nicht auch ein Irrtum sein oder Wunschdenken?
Die wissenschaftliche Theologie in Deutschland behauptet das schon lange: Jesus sei als normaler Mensch gestorben, auferstanden sei nur „der Christus“, der „geglaubte und verkündigte Jesus.“ Dann kommen noch einige Mutmaßungen über Tradition und Heilserwartung dazu, sowie etwas Verschwörungstheorie – und schon ist der Kern des christlichen Glaubens, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, beerdigt.
Können Christen heute doch noch erhobenen Hauptes an die „leibliche“ und tatsächliche Auferstehung von Jesu glauben? Darauf gibt es ein ganz fröhliches „Ja“! Viele gute Gründe geben uns das Recht dazu! Hier seien nur 6 hervorgehoben:
1. Alle historischen Quellen, die Augenzeugenberichte bestätigen das leere Grab und Erscheinungen des auferstandenen Jesus. Alle Quellen, die das bestreiten, sind wesentlich später und nicht von Augenzeugen, sondern von Gegnern des Christentums. Sie waren also mindestens ebenso parteiisch, wie die Jünger.
2. Aber die Jünger haben nie den Tod von Jesus verstanden oder die Auferweckung erwartet, sondern hatten Angst und liefen weg (Lk 24,13-34). Der auferstandene Jesus schimpfte sogar mit ihnen wegen ihres Unglaubens (Mk 16,14). Es gab also gar keinen Nährboden für Einbildung oder Suggestion. Nein, die Jünger waren sogar kritische Zeugen der Auferstehung (Jh 21,24-31).
3. Die Christen hätten sich niemals ausgedacht, dass Frauen Jesus zuerst gesehen haben (Mk 16,1-8). Frauen galten vor Gericht als unzuverlässig, und die Christen wurden verspottet, weil ihr Glaube von „hysterischen Weibern“ stamme. Die Berichte der Evangelisten über die Rolle der Frauen, stellt ihrer Wahrheitsliebe ein hohes Zeugnis aus.
4. Die Evangelien berichten, dass das Leichentuch aufgerollt auf dem Boden lag (Jh 20,6-7). Grabräuber hätten den Leichnam nicht an Ort und Stelle ausgewickelt, sondern ihn schnell mitgenommen.
5. Das leere Grab wurde auch von den Gegnern der Christen nicht bestritten, sondern nur anders gedeutet. Wäre der Leichnam von Jesus vorhanden gewesen, hätten diese Gegner den Mythos gerne und schnell entlarvt. Doch sie konnten nur die Fakten anders deuten (Mt 28,11-15).
6. Der stärkste Hinweis für die Auferstehung von Jesus waren veränderte Menschen! Der verängstigte Haufen von Jüngern wurde über Nacht zu mutigen Bekennern! Sie waren so überzeugt von der Auferstehung von Jesus, dass sie dafür sogar in den Tod gingen! Und das hätten sie nie für eine bewusste Täuschung getan. Nichts anderes, als ein echtes, historisches Ereignis konnte diese Änderung bewirken.

Die Auferstehung von Jesus lässt sich nicht beweisen. Aber wer sie nicht ideologisch ausschließt, wer sich für die Begegnung mit dem lebendigen Jesus Christus öffnet, der kann ihn heute kennen lernen. Auch heute sind veränderte Menschen, die innerlich geheilt wurden, die aus Süchten und Zwängen frei werden, die mit Jesus rechnen, die besten Aushängeschilder für diesen Glauben.


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