Freude

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Braucht es Anregung oder gar Anleitung zur Freude? Ja, denn die Freude erodiert im Alltag so schnell und auch die Bibel fordert ständig auf „Freue dich, meine Seele!“ und „Freut euch immerzu!“


 
Begeisterung über den Messias
In London ärgerte sich eine Gruppe von Nichtchristen über den lauten Gesang in einer neu gegründeten freikirchlichen Gemeinde. Ein älterer Herr sammelt Unterschriften, um ein Verbot des lauten Singens zu erreichen. Aber nicht alle Nachbarn wollen unterschreiben. Als er an die Tür eines alten Juden kommt, denkt er, bei ihm leichtes Spiel zu haben. Doch der will auch nicht unterschreiben, sondern erklärt: „Das sind Leute, die glauben, dass mit Jesus der Messias gekommen ist. Wenn ich glaubte, der Messias wäre gekommen – ich würde mich auf das Dach meines Hauses stellen und noch viel lauter schreien als sie!“
 
Die Sprache der Gesichter
Eine Gruppe Goldgräber war in Montana unterwegs. Gemeinsam trieb sie die Hoffnung auf Glück, gemeinsam gingen sie durch alle Entbehrungen wie Hunger, Winter und Überfälle. Manche starben sogar. Schließ´lich aber fanden sie ein ertragreiches Goldvorkommen, so gewaltig, dass sie es mit ihren Mitteln nicht ausbeuten konnten. Sie beschlossen in Bannock, der Hauptstadt Montanas, neue Ausrüstung zu besorgen, doch sie hatten Angst, dass andere auf ihren Fund aufmerksam werden könnten. Und so verabredeten sie sich, es keinem zu verraten: „Wir sagen keinem ein Sterbenswörtchen!“ So kamen sie nach Bannock, kauften das nötige Werkzeug und jeder hielt sich eisern an den Schwur. Doch als sie die Stadt verließen, schlossen sich ihnen zu ihrer Verwunderung viele andere Männer an. Sie fragten: „Wer hat sich verplappert? Wer hat uns verraten?“ Doch die Neuen sagten: „Keiner hat geredet! Es war die Sprache der Gesichter, die euch verraten hat.“
 
Er kann es niemandem erzählen
Ein orthodoxer Rabbi in den USA spielte leidenschaftlich gern Golf. Sein größtes Problem war, dass er an dem Tag, an dem er eigentlich Zeit hätte, am Sabbat, nicht spielen durfte. So beschloss er an die Westküste zu fliegen, um dort unerkannt am Sabbat Golf zu spielen.
Die Engel im Himmel erkannten sofort sein Vorhaben und meldeten es Gott: „Schau ihn dir an! Er bricht den Sabbat!“ Gott sah es und sagte: „Ich werde ihm einen Denkzettel verpassen!“
Der Rabbi suchte am Sabbat den schönsten Golfplatz auf und begann zu spielen. Er schlug den Ball, und der flog und flog und Plop! landete im Loch. Der Rabbi bekam den Mund nicht mehr zu. Er legte den zweiten Ball hin und wieder ein phantastischer Schlag und der Ball rollte bis ins Loch. Der Rabbi riss die Arme hoch und stieß einen Freudenschrei aus. Er legte den dritten Ball hin und schlug wieder. Und genau wie bei den ersten beiden Malen flog der Ball genau ins Loch. Da begann der Rabbi vor Freude auf dem Platz zu tanzen.
Die Engel hingegen rannten verärgert zu Gott: „Wir dachten, du wolltest ihm einen Denkzettel verpassen? Und nun schau an, wie er sich freut!“ „Das stimmt schon, ich verpasse ihm einen Denkzettel: Er kann es niemandem erzählen!“
 
Bei der Hölle können Sie so bleiben….
Ein Superintendent ist zur Visitation in einem Kirchenbezirk. Mit den Pfarrern spricht er über die Verkündigung und er sagt: „Liebe Brüder, wenn Sie predigen, dann müssen sie das auch durch ihr Auftreten, ihre Gestik und Mimik unterstreichen. Wenn Sie etwa vom Himmel reden, dann machen sie doch ein fröhliches Gesicht!“ Einer der Pfarrer meldet sich und fragte: „Doch, Herr Superintendent, was ist, wenn ich von der Hölle rede?“ Da antwortet dieser: „Da bleiben sie am Besten so, wie sie immer sind!“
 
Warum fällt uns die Freude so schwer?
Eine Konferenz von Presbyterianern in Omaha, USA. Den Teilnehmern wurden Helium-Ballons gegeben mit der Aufgabe, den Ballon an der Stelle im Gottesdienst los- und steigen zu, wenn sie Freude im Herzen spüren und ausdrücken wollen. Doch weil es Presbyterianer waren, waren sie nicht frei zu rufen: „Halleluja! Preist den Herrn!“ Am Ende des Gottesdienstes war ein Drittel der Ballons nicht fliegen gelassen worden.
 
Sprüche zu „Freude“
1. Ich freue mich jedes mal, wenn schlechtes Wetter ist;
denn wenn ich mich nicht freue, ist auch schlechtes Wetter! (Ernst Kirchgässer)
2. Es ist unmöglich, daß ein Mensch in die Sonne sieht, ohne daß sein Gesicht davon hell wird. (Fr. V. Bodelschwingh)
3. Oh Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen. (Augustinus)
4. Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages; an der Lust, die dir zusteht, geh nicht vorbei! (Jesus Sirach 14,14)
5. Alle Freude erinnert an etwas. Sie ist niemals ein Besitz, sondern immer ein Verlangen nach etwas, was länger zurückliegt oder weiter entfernt ist oder erst noch geschehen muß. (C.S. Lewis. Überrascht von Freude. Gießen: Brunnen Verlag, 1998 (3. Taschenbuchausgabe). S. 96)
6. Ein Christ muß ein fröhlicher Mensch sein. Wenn er es nicht ist, dann ist er vom Teufel versucht. Wir haben mehr Ursache, uns zu freuen, als traurig zu sein; denn wir hoffen auf Gott, der da sagt (Joh. 14,19): „Ich lebe, und ihr sollt auch leben.“ Aber die Traurigkeit ist uns angeboren. Der Gott der Traurigkeit, der Satan, tötet, aber unser Herrgott erhält uns. (Martin Luther. Tischreden. Herausgegeben von Kurt Aland. Stuttgart: Philipp Reclam J., 198. S. 253)
7. Dem bösen Geist ist nicht wohl dabei, wenn man Worte Gottes im rechten Glauben singt oder predigt; er kann nicht bleiben, wo ein Herz geistlich fröhlich ist! (Martin Luther)
8. Freude ist der Doktorhut des Glaubens. (Martin Luther)
9. Aus einem traurigen Arsch kommt kein fröhlicher Furz. (Martin Luther)


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